Es scheint so als müßte das Global Network mit seiner Forderung "Kein Plutonium ins Weltall" wieder von vorne anfangen. Die NASA plant eine Raumsonde zum Pluto zu schicken. Sie soll im Jahr 2006 starten und den äußersten Planeten unseres Sonnensystems im Jahr 2015 und den erreichen Kuiper-Gürtel im Jahr 2026 passieren. Die Energieversorgung soll wie bei Cassini durch RTG`s (Radiothermische Generatoren) übernommen werden. Das bedeutet, das wieder Plutonium ins Weltall geschossen werden soll. Diesmal eine Menge von ca. 11kg Plutonium 238. Zur Zeit wird die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt und Bürger können Einwände erheben. aus den Reihen des Global Networks sollen Einsprüche aus aller Welt kommen.
Soweit von der Sonne funktionieren keine zur Zeit bekannten Solarzellen mehr. Eine neue nicht nukleare Energiequelle ist bisher auch nicht bekannt. Es gibt aber inzwischen eine Weiterentwicklung der RTG-Technik (AMPS), die effizienter arbeitet und mit einer geringeren Menge an Plutonium auskommen würde, doch selbst dafür ist die Mission nicht ausgelegt. Wieder besteht beim Start und in dem verlassen des Erdorbits die Gefahr, dass unsere Atmosphäre mit dem hochgiftigen Plutonium verseucht wird. Es gibt zum Glück bei dieser Mission keinen Plan für einen erneuten Vorbeiflug an der Erde. Aber die Unfallgefahr in der Raumfahrt ist so hoch, dass wir unseren Protest gegen diese NASA-Pläne erheben müssen.
