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Manöver-Blockaden im Herbst 1987

Fortsetzung von der vorigen Seite Es gibt jedoch einige Unterschiede von Blockaden im Manver zu den bisherigen Blockadeaktionen an Kasernentoren: Die Manver finden natrlich in begrenzten und nicht genau vorhersehbaren Zeitrumen statt, daher ist groe Flexibilitt notwendig. Polizei und Soldaten sollen einen zeitlich genau geplanten Manverablauf garantieren, daher wird oft sehr schnell ohne Aufforderung gerumt, und die Soldaten rumen manchmal selber. Normaler Personenverkehr wird hufig mitbehindert, deshalb ist ffentlichkeitsarbeit whrend der Blockade von groer Bedeutung. Untersttzerinnen sind also sehr wichtig.

Um trotz dieser ungewohnten Umstnde gute und fr uns selber und fr andere ungefhrliche Blockade-Aktionen in Zukunft durchfhren zu knnen, sind einige Vorbereitungen notwendig: Wer Interesse in Zukunft evtl. an Blockaden im Pershing II-Manver teilzunehmen, kann zur Vorinformation Material ber bisherige Manver bei der Pressehtte bestellen. Whrend der Manver fhrt die Pressehtte Beobachtungen durch und macht der ffentlichkeit die Manver bekannt. Dabei gibt es sehr viel Arbeit, die als gute Vorbereitung auf Blockaden im Manver angesehen werden kann. Die Teilnahme an dieser Beobachtung und Verfolgung ist jederzeit mglich und erwnscht. Um sich frhzeitig auf bungen einstellen zu knnen, wre es sehr wichtig, da mglichst viele Manverankndigungen bekannt werden. Schickt deshalb solche Ankndigungen aus Eurer rtlichen Presse an die Pressehtte.

Zur Vorbereitung auf Manverblockaden fhren wir ein MANVERSEMINAR durch, das die Manver und Aktionen nher vorstellt, in dem wir vor allem auch ber unsere ngste vor solchen Aktionen sprechen wollen und in dem vielleicht noch Platz sein wird, uns mit Grundstzen Sozialer Verteidigung auseinanderzusetzen.
aus dem 8. Rundbrief
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Erika Sulzer-Kleinemeier
Foto: Erika Sulzer-Kleinemeier
Sitzblockade vor Konvoi  Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM