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Die Senioren-Blockade 1986
... war die erste Erfahrung, die in uns die Hoffnung wachsen lie, wir knnten unsere Utopie auf Abrstung durch Soziale Verteidigung wirklich noch erleben. Als vllig berforderte Polizisten Meter fr Meter die Leute auf die Seite zerrten, um den Pershing II-Transportern den Weg freizurumen, als sich Alte und Junge immer wieder und wieder – trotz Wut, Emprung und Erschpfung – den Todesmaschinen in den Weg setzten, da sprten wir alle, wie entschlossene eingreifende Gewaltfreiheit zur gesellschaftsverndernden Kraft werden kann.

Zustzlich zu dem qualitativen Sprung, den unser gewaltfreier Widerstand in der Senioren-Blockade 1986 machte, war diese Erfahrung auch fr viele von uns Jngeren eine befreiende Vershnung mit der Generation unserer Eltern und Groeltern. Beides kommt sowohl in Andreas Foitziks Brief aus dem Rottenburger Gefngnis an die Teilnehmerinnen der Seniorenblockade zum Ausdruck – wir verteilten diesen Brief in groer Auflage bei der Aktion – als auch in Dieter Lattmanns Buch „Die verwerfliche Alte. Eine Geschichte aus unserer Zeit”, aus dem wir einen kurzen Auszug zitieren.
Karin Hoffmann drehte einen 30-mintigen Videofilm in Fernseh-Qualitt ber die Senioren-Blockade mit dem Titel: „Wer Recht zu Unrecht macht... Seniorenblockade nach Tschernobyl”, der die Stimmung dieser Tage sehr gut wiedergibt und die Entschlossenheit der Kriegsgeneration dokumentiert, aus den Erfahrungen der Nazizeit fr heute Konsequenzen zu ziehen. Der Film ist auch auf Englisch und Russisch synchronisiert; wir leihen ihn gerne aus oder verkaufen ihn fr DM 120.

Hinrich Olsen erstellte eine ausfhrliche Dokumentation der Senioren-Blockade 1986, deren letzte Exemplare bei uns einzusehen sind.
Senioren-Blockade  Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
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'Räumung' einer Seniorenblockade  Foto: Erika Sulzer-Kleinemeier
Foto: Erika Sulzer-Kleinemeier