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Arbeitsform Beibrief
Fortsetzung von der vorigen SeiteWie verstehen wir die Selbstverpflichtung und die Solidaritätserklärung?

Die Selbstverpflichtung bedeutet den grundsätzlichen Einstieg in eine Lebensform, die Zivilen Ungehorsam gegen die Aufrüstung beinhaltet. Sie stellt den Versuch dar, effektiven Widerstand gegen die Kriegsgefahr zu leisten, ohne daß sofort alle beruflichen und sozialen Bindungen gefährdet werden. Sie erfordert die Bereitschaft, persönliche und zugleich gemeinschaftliche Schritte in Richtung auf eine menschenwürdige gewaltfreie Gesellschaft zu vollziehen.
  Die Selbstverpflichtung bedeutet die bewußte Inkaufnahme staatlicher Verfolgung. Wer blockiert muß mit einer Verurteilung wegen "Nötigung" (§ 240 StGB) rechnen.
  Jede/r Einzelne entscheidet selbst, welche strafrechtlichen, beruflichen, sozialen und finanziellen Konsequenzen er oder sie verantworten kann. Jede/r Einzelne entscheidet selbst, wann, mit wem und in welcher Form er oder sie die Blockade vorbereiten und durchführen möchte.
Jede gewaltfreie Blockade unterstützt den gewaltfreien Widerstand der anderen Selbstverpflichter, und sie erhält ihrerseits zusätzliches Gewicht durch deren Handeln.
Die Solidaritätserklärung zeigt den Blockierern, der Öffentlichkeit und der Bundesregierung, in welchem Ausmaß der Zivile Ungehorsam gegen die Massenvernichtungsmittel unterstützt wird.
  Wir hoffen, daß immer mehr Menschen ihre Solidaritätserklärung als Selbstverpflichtung zur aktiven Solidarität verstehen. Erst durch Informationsstände, Pressearbeit, Gefangenenbetreuung und vieles mehr, erhält die Kampagne die Kraft zur Ausbreitung und Kontinuität.
  Die einmalige oder gelegentliche Teilnahme an gewaltfreien Blockaden ist ein besonders wichtiger Ausdruck der Solidarität.