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Arbeitsform Beibrief
Kampagne Ziviler Ungehorsam bis zur Abrüstung
Was will die Kampagne?

Das gegenwärtige Wettrüsten bedroht unsere Welt.
  Der beiliegende "Offene Brief an die Bundesregierung" ist Grundlage einer Kampagne, mit der - über den Weg des Zivilen Ungehorsams - eine tatsächliche Abrüstung erreicht werden kann.
  Diese Kampagne versucht, viele Einzelaktionen Zivilen Ungehorsams miteinander zu verbinden. Ihre politische Kraft liegt in ihrer Stetigkeit und in dem regelmäßigen persönlichen Einsatz jedes einzelnen.
  Sie endet mit der ersatzlosen Zurücknahme der Pershing II-Raketen als einem ersten Schritt zur Verringerung der Kriegsgefahr.

Was ist Ziviler Ungehorsam?

Ziviler Ungehorsam bedeutet, daß wir aus Verpflichtung gegenüber den Menschenrechten bewußt die uns vorgegebenen Grenzen (Gesetzesauslegungen) überschreiten. Ziviler Ungehorsam verbreitet kein Chaos, sondern er dramatisiert einen unerträglichen Unrechtszustand. Durch seine unbeirrbare Offenheit und Dialogbereitschaft spricht er das Gewissen der Menschen an. Er besteht aus Handlungsweisen, die geeignet sind, diesen unerträglichen Unrechtszustand zu überwinden.
Der Weg und das Ziel bilden eine Einheit.

Die Gewaltfreiheit ist unser Weg. Sie erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein und Selbstdisziplin. Wir werden niemals Menschen bedrohen, gefährden, verletzen oder gar töten. Die Mittel des Zivilen Ungehorsams sind nicht Macht und Gewalt, sondern Argumente und Leidensbereitschaft.

Warum gewaltfreie Blockaden?

Massenvernichtungsmittel und die ständige Drohung mit ihrem Einsatz sind eine Unmenschlichkeit, die allen Menschenrechten widerspricht. Wir stellen uns mit unserer ganzen Person diesem Unrecht in den Weg.
  Die Aktionsform der regelmäßigen gewaltfreien Blockaden in Mutlangen (und anderswo) haben wir gewählt
weil sie Frieden mit friedlichen Mitteln zu erreichen versucht
weil sie als gewaltfreie Aktion gut einzuüben und nicht zu verhindern ist
weil sie jeder mitmachen oder unterstützen kann
weil sie offen und durchschaubar für den politischen Gegner ist
weil wir die juristischen Konsequenzen einschätzen können
weil sie als regelmäßige Aktion auch eine Hinterfragung unseres eigenen Lebensstils unerläßlich macht.