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Handbuch für den Blockade-Herbst
Fortsetzung von der vorigen Seite Blockadegruppen, die sich anketten wollen, sollen dies bitte vorher der Dauergruppe sagen, damit wir Bescheid wissen. BlockiererInnen, die sich während der Räumung unterhaken, müssen evtl. mit einer zusätzlichen Anzeige wegen 'Widerstand' rechnen. Jede Blockadegruppe sollte intensiv ausdiskutieren, wie sie reagieren möchte, falls ein ankommender Fahrer keine Anstalten macht, auf die Bremse zu treten!

UnterstützerInnen

Jede Blockade­gruppe sollte sich in zwei Untergruppen aufteilen, in die Blockierenden einerseits und in die Unterstützenden andererseits. Sobald die Räumung vorbei ist, scheinen nur noch die Geräumten wichtig gewesen zu sein; in Wirklichkeit sind die BlockiererInnen jedoch sehr stark auf die UnterstützerInnen angewiesen.

Deshalb sollte jede Blockadegruppe möglichst schon beim Training bzw. bei der Vorbereitung zuhause dafür sorgen, daß
mindestens 1 bis 2 UnterstützerInnen auf die blockierten Autofahrer zugehen, mit Transparenten, Blumen, Flugblättern, mit Toleranz und Gesprächsbereitschaft;
weitere UnterstützerInnen auf die Polizisten zugehen;
weitere UnterstützerInnen auf die ZuschauerInnen zugehen und ihnen erklären, was das alles soll;
weitere UnterstützerInnen – möglichst aus einer gewissen Distanz heraus – das Geschehen fotografieren und protokollieren, wobei sie darauf achten müssen, daß die Polizei nicht später genau die Filme beschlagnahmt, die wir bräuchten;
weitere UnterstützerInnen die Blockade-Kissen und -Stühle einsammeln, auch Transparente, die bei der Räumung fallengelassen werden;
daß jemand, der oder die was von Erster Hilfe versteht und auch einen Verbandskasten dabei hat, in der Nähe ist;
nicht zu vergessen: daß ein Abholdienst für die Festgenommenen vorbereitet ist.
Nicht zu unterschätzen ist auch die bloße Anwesenheit von FreundInnen und Gleichgesinnten, das gemeinsame Singen von Liedern usw.
Akkordeon-Spielen verboten  Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
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