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Chronologie
1989
9.5.Konzertblockade beim Großengstinger Blockadefrühling, keine Festnahmen
11.5.

Kathrin Knobloch erfährt am Tag der Haftentlassung, daß ihre Strafzeit falsch berechnet wurde. Sie muß weitere 25 Tage im Gefängnis bleiben.

Atomtest von Frankreich im Muroroa-Atoll
14.5.5. Rundschreiben aus dem Carl-Kabat-Haus: Im April/Mai fuhren alle 27 restlichen Mutlanger Pershing II-Raketen zu Abschuß-Übungen in die Wälder und übten dort noch immer Atomkrieg; der 3. Strafsenat OLG Stuttgart entscheidet, daß Gewalt im Sinne des § 240 StGB auch dann vorliegt, wenn der blockierte Fahrer „... die Konsequenzen der Gewalt erfreulich findet”. Der Solarkollektor ist installiert (Foto S. 53), seither haben wir 70-80 % Wärme für das Wasser von der Sonne. Wir legen unser Öffentlichkeitsflugblatt für Pershing-Ausfahrten bei, in dem wir die Bevölkerung auffordern, sich bei Gemeindevertretern und Militärs zu beschweren, eine 1. Einladung zur Mutlanger Tagung über Gewaltfreiheit und zivilen Ungehorsam „unser Mut wird langen – nicht nur in Mutlangen” und Jutta v. Ochsensteins Rede auf dem Mutlanger Ostermarsch: „Wie war es möglich, in unserem Staat nach Auschwitz und Hiroshima diese Massenmordwaffen zu stationieren?”
15.5.US-Atomtest in Nevada
22.5.Holger Jänicke nimmt den Einspruch gegen Strafbefehl von Richter Lang über 160 Tagessätze wg. 7 Mutlangen-Blockaden zurück, um der Einstellung nach § 154 StPO zuvorzukommen
22.5.-2.6.Martin Heinrichs aus Düsseldorf geht für 10 Tage ins Gefängnis Vinckehof
 
4.6.

Französischer Atomtest im Muroroa-Atoll

Auf dem 'Platz des himmlischen Friedens' schießt die chinesische Volksbefreiungsarmee auf Studenten, die mehr Demokratie fordern
5.6.Kathrin Knobloch wird aus Gotteszell entlassen
3.7.-1.8.Hermann Theisen aus Bad Münster am Stein geht wegen Hunsrück-Blockaden für 30 Tage ins Mainzer Gefängnis
4.-23.7.Christa Kröger aus Stuttgart geht wegen Mutlangen-Blockade für 20 Tage ins Gefängnis Gotteszell
4.7.Oberlandesrichter Helmut Kramer hat Verhandlung bei Amtsrichter Lang in Schwäbisch Gmünd wegen Richterblockade am 12.1.1987 Verteidiger ist ein Rechtsanwalt Schröder aus Hannover, der sich 4 Jahre später als Ministerpräsident um einen Atomkonsens bemüht. Die beiden Richter kommen miteinander nicht klar, schließlich lehnt Richter Lang den angeklagten Richter als befangen ab und gibt den Fall an seinen Kollegen Offenloch weiter (s. 19.9.1990)
5.7.-2.10.Ulrike Laubenthal geht wegen 3 Mutlangen-Blockaden für 90 Tage ins Gefängnis Preungesheim
6.7.Konzertblockade der Lebenslaute bei den monatlichen Brokdorf-Blockaden
11.7.Richter Lang spricht Elisabeth Haack-Österle frei: Das blockierte Auto hätte vorbeifahren können. Früher war so was zumindest eine versuchte Nötigung