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Konfliktpartner Polizei
Hter der Ordnung

Fortsetzung von der vorigen SeiteBrgerinitiativen und 'Ohnmchtigen' so weit emanzipiert haben, da sie wenigstens als Gesprchspartner anerkannt werden mssen.

Wir gehen davon aus, da wir durch das Gesprch am 10. April den politischen Druck auf die Bundesregierung verstrken knnen. Vor allem falls Mitglieder des baden-wrttembergischen Kabinetts an diesem Gesprch teilnehmen, gert die Bundesregierung unter zustzlichen Legitimationsdruck, wenn sie uns weiterhin zu ignorieren versucht.

Was soll von unserer Seite gesagt werden?

Wir werden – nach einleitenden Worten der Moderatoren – mglichst als erste das Wort nehmen und (in etwa) folgendes sagen: Wir halten es fr einen unertrglichen Zustand, da heute die gesamte Weltbevlkerung unter der permanenten Bedrohung der atomaren Vernichtung leben mu. Whrend Milliarden von Menschen in groer Not leben, verdienen Tausendc und Zigtausende von Menschen ihr Brot und z.T. ihren Luxus dadurch, da sie bereit sind, Mittel herzustellen oder zu bedienen, mit denen auf Befehl die Vernichtung der Schpfung ausgefhrt werden kann. Im Endeffekt wird es keine Rolle spielen, ob der Weltuntergang im Namen der demokratischen Freiheiten und ihrer Errungenschaften oder im Namen des Sozialismus stattfand. Es wird auch keine Rolle spielen, ob wir an den Atomraketen sterben, die uns angreifen, oder an denen, die uns 'verteidigen' sollen. Und egal wer angreift oder verteidigt, keiner wird mehr in der Lage oder bereit sein, die Verantwortung zu bernehmen: weder die Whlerinnen, die 'Frieden in Freiheit' whlten, noch die Regierung, noch die Justiz, noch die Kirche(n).

Wir als Mitglieder der Friedensbewegung und der Kampagne versuchen, anders zu leben und zu handeln: Wir bernehmen die Verantwortung fr das, was in Mutlangen (und anderswo) geschieht. Wir stellen und setzen uns dem Transport und der Versorgung dieser Weltuntergangsmaschinen in den Weg, weil wir es als unertrglich empfinden, da heute Funktionstrger und Befehlsempfnger ihren Einsatz anordnen und durchfhren knnen. Wenn berhaupt irgendwas in dieser Welt verboten gehrt, dann

doch zuallererst diese kriegsschwangeren berfallwaffen. Und wenn berhaupt irgendwo in dieser Welt Polizei notwendig erscheint, um ein Verbot durchzusetzen, dann doch hier das Verbot des grten denkbaren Verbrechens, des Mordes an der Menschheit!

Wir als Mitglieder der Friedensbewegung und der Kampagne versuchen, anders zu leben und zu handeln: Wir bernehmen die Verantwortung fr das, was in Mutlangen (und anderswo) geschieht. Wir stellen und setzen uns dem Transport und der Versorgung dieser Weltuntergangsmaschinen in den Weg, weil wir es als unertrglich empfinden, da heute Funktionstrger und Befehlsempfnger ihren Einsatz anordnen und durchfhren knnen. Wenn berhaupt irgendwas in dieser Welt verboten gehrt, dann doch zuallererst diese kriegsschwangeren
Eine Dame wird weggetragen  Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
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Thomas Pflaum c/o VISUM
Zum Gesprch mit Polizei, Militr und Politikern im Rundbrief 15. Mrz 1987