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Christliche Gruppen
Flugblatt-Auszug
(...) Wir haben uns in der vorbereitenden Diskussion mit folgenden Fragen beschäftigt:
Können wir uns zufriedengeben mit den eingespielten Formen von Friedensarbeit in unserer Gruppe, wenn die Mächtigen in diesem Lande ungestört und 'ganz legal' weiterrüsten?
Ist die Idee des zivilen Ungehorsams nicht auch wegen unserer Zurückhaltung und der vieler anderer Christinnen und Christen wirkungslos, weil einfach zu wenige mitmachen?
Ist es vertretbar, die wenigen Dauerblockierer und Mahner in Mutlangen nur verbal und evtl. finanziell zu unterstützen?
Wie stark ist auch in unserer Gruppe noch ein fatales christlich-bürgerliches Obrigkeitsdenken, das uns zaudern läßt, unseren längst als notwendig erkannten Protest gegen die Massenvernichtungswaffen deutlicher zu zeigen?
Kann ziviler Ungehorsam unser nächster Schritt zum 'Kampf für das Leben' sein, den viele Menschen in anderen Ländern unter ungleich härteren Bedingungen führen müssen?
Können wir nicht oft erst durch das Hineingehen in Situationen, vor denen wir auch Angst haben, (Gewalt bei Polizeieinsätzen, Strafverfolgung usw.) die eigenen und gemeinsamen Fähigkeiten zu Solidarität und Widerstand (wieder) entdecken?

Wir können nicht behaupten, klare Antworten auf all diese Fragen zu haben.

Wir gehen mit Hoffnungen und Ängsten; wir gehen ohne 'Erfolgsgarantie', aber mit dem festen Willen, etwas Sinnvolles für die Abschaffung der Massenvernichtungswaffen zu tun. Wir setzen auf Taten gegen die Gefahren des Resignierens und Mutlos-werdens.

Wir wünschen uns, daß bei uns und in vielen Gruppen, gerade auch aus Pax Christi und von anderen Christlichen Gruppen, ähnlich 'anstößige', heilsame Unruhe in Kirche und Gesellschaft auslösende Schritte gegen den Rüstungswahnsinn unternommen werden.
Das Kreuz wird zum Depot getragen · Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
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