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Graswurzelprinzip Gewaltfreiheitstrainings

Fortsetzung von der vorigen SeiteIn den Gewaltfreiheitstrainings sollten sich die Gruppen auf die von ihnen ins Auge gefaßte gewaltfreie Aktion vorbereiten: wie reagieren wir, wenn Soldaten oder Polizisten so oder anders reagieren, wie stehen wir die Folgen der Aktion durch, was machen wir, wenn gar nichts geschieht. Und gleichzeitig sollte das Training die umfassende gewaltfreie basisdemokratische Bezugsgruppenkultur einüben: dazu gehören 'Runden', in denen alle der Reihe nach zu Wort kommen, ohne daß unterbrochen und diskutiert werden darf; 'Blitzlichter', in denen jede/r kurz sagt, wie er oder sie sich gerade fühlt; Rollenspiele, in denen angstbesetzte Situationen durchgespielt werden; Kleingruppen, wo Hoffnungen und Ängste persönlicher und intensiver ausgesprochen werden können als in der großen Gruppe; 'Zukunftsreisen', in denen man wagen kann, sich eine Gesellschaft ohne Gewalt und Krieg vorzustellen; 'Konsensübungen', wobei ein fiktives Problem durchgespielt wird, bis eine gemeinsame Lösung gefunden ist; 'Vertrauensspiele', in denen die Einzelnen die Grenzen ihres Vertrauens in die anderen Gruppenmitglieder erleben und erweitern lernen.

Auch nach Abzug der Pershing II-Raketen und dieser 'Kampagne Ziviler Ungehorsam bis zur Abrüstung' bieten wir im Carl-Kabat-Haus, aber auch die 'Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen' und andere Graswurzelorganisationen weiterhin für alle interessierten Gruppen Trainings in Gewaltfreiheit an, um Methoden und Arbeitsformen einzuüben, wie man sich der gesellschaftlichen Gewalt entgegenstellen kann.
Gewaltfreiheitstraining · Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
Foto: Thomas Pflaum c/o VISUM
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